Veröffentlichungen > Fragen / Antworten zur Anwendung von Dichtungsbahnen aus PEHD in Deponieabdichtungen und zur Sicherung von Altlasten
Aufgrund der mehr als 20 jährigen Erfahrung beeinträchtigen ungünstige Witterungsbedingungen den Einbau von Dichtungsbahnen nur in geringem Maße.
Der Einbau von Dichtungsbahnen aus PEHD ist grundsätzlich nicht witterungsabhängiger, als der Einbau von mineralischen Abdichtungen. Die Witterungsabhängigkeit ist eher geringer.
Natürlich sind aufgrund der Materialeigenschaften und der Fügeverfahren besondere Witterungsverhältnisse (z.B. Wind, Frost, Regen) beim Einbau zu berücksichtigen. Detaillierte Anforderungen sind in den Zulassungsbescheiden der BAM festgelegt.
Trotz möglicher witterungsbedingter Einschränkungen sind Verlegeleistungen für Dichtungsbahnen von i. M. 500-800 m²/d bei Kombinationsdichtungen und von 1000 – 1500 m²/d bei einlagigen Abdichtungen realisierbar. Wenn derartige Verlegeleistungen nicht erreicht werden, liegt das in der Regel an der Verzögerung durch die vorbereitenden Erdbauarbeiten, z.B. für das Verlegeplanum, da diese stärker witterungsabhängiger sind.
11.09.2006
Arbeitskreis Grundwasserschutz e.V. Friedrichstr.95, 10117 Berlin
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